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Was ist eigentlich der VMS Benchmark?

Benchmarks sind Vergleiche. Traditionell werden dazu sogenannte „Peer Groups“ gebildet.

So würde man zur Beurteilung der IT-Kosten einer Bank eben eine Peer Group aus anderen Banken bilden, und gegen deren IT-Kosten vergleichen.

Das Peer Group Verfahren ist so lange sinnvoll verwendbar, wie man sich in einem sehr allgemeinen Bereich bewegt. So ist es sicherlich interessant zu sehen, ob man für die IT insgesamt mehr oder weniger Geld ausgibt als die direkten Wettbewerber.

Das Verfahren scheitert aber, sobald man ins Detail geht. Will man für unsere Bank z. B. die Aufwendungen für IT-Kosten der Personalabrechnung betrachten, dann kann man nicht mehr einfach beliebige Banken vergleichen. Eine Direktbank hat nun einmal andere Kosten als eine Filialbank. Peer Groups werden dann sehr schnell so klein, dass individuelle Ausprägungen bei den einzelnen Mitgliedern der Peer Group die allgemeine Aussagekraft vollständig überlagern. Fehlinterpretationen sind zwangsläufig.

Auf der anderen Seite ist es sehr fraglich, ob man für Personalabrechnungen eigentlich wirklich nur Banken als Vergleich heranziehen kann. Ein Vergleich mit anderen Unternehmen könnte neue Erkenntnisse bringen. Dabei darf dann allerdings nicht einfach nur das Zahlenwerk eine Rolle spielen (Stichwort: 20% teurer als der Durchschnitt der Peer Group). Bei der handlungsorientierten Bewertung durch VMS ist gesichert, dass mögliche Abweichungen auf Relevanz und Umsetzbarkeit geprüft werden: Lernen von den Besten!

Der Grad der Abhängigkeit von der Branche ist dabei für verschiedene Parameter eines Benchmarks sehr unterschiedlich. Die Preise für Hardware sind branchenunabhängig, aber abhängig vom Volumen des Auftrags; auch der Outsourcer stellt sich zwar branchenorientiert auf, berechnet aber seinen Preis nach dem internen Aufwand an Mensch und Material.

Die Nutzung durch die Anwender ist dagegen prozess-spezifisch und damit sicherlich sehr an den Gegebenheiten der Industrie orientiert.
Aber auch zahlreiche andere Parameter spielen eine Rolle: Geographie und Standort, Lohnniveau und natürlich auch ganz wesentlich die Größenordnung der SAP-Landschaft. Mittelständler haben beim Einkauf ein anderes Preisniveau zu verkraften als Großunternehmen – diese haben dafür oft höhere Organisationsaufwände und tarifliche Kosten.

Die Antwort auf all das ist der VMS Benchmark. Statt eines Vergleichs mit mehr oder weniger vergleichbaren individuellen anderen Unternehmen stellt der VMS Benchmark die Frage ganz einfach:

„Was würden andere Unternehmen ausgeben, wenn sie die gleiche IT-Leistung zu erbringen hätten, wie mein Unternehmen?“

Der VMS Benchmark liefert dazu die Antwort, und in Form des VMS Report gibt VMS die Antwort, mit welchen Maßnahmen man sich Best-Practice annähern kann:

Handlungsorientiert!